Ölpreise bauen frühe Verluste aus

dpa-AFX

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Freitag etwas von den einjährigen Höchstständen entfernt, die sie am Donnerstag erreicht hatten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 66,01 US-Dollar. Das waren 87 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Erdöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,08 Dollar auf 62,45 Dollar.

Belastet wurden die Erdölpreise durch die allgemein schlechtere Stimmung an den Finanzmärkten. Auslöser ist ein scharfer Anstieg der Kapitalmarktzinsen in den USA. Steigende Zinsen stellen häufig eine Belastung für riskantere Anlageklassen dar, zu denen auch Rohöl gehört.

Trotz des aktuellen Dämpfers dürften die Ölpreise im Februar den vierten Monat in Folge zulegen. Zuletzt sorgten Fortschritte bei Corona-Impfungen, hohe Erwartungen an ein neues staatliches Konjunkturprogramm der US-Regierung und ein extremer Wintereinbruch in Teilen der Vereinigten Staaten für einen Höhenflug der Ölpreise./jkr/bgf/mis

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21.04.2021, 19:59, Deutsche Bank Indikation

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