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Ölpreise drehen in die Verlustzone

dpa-AFX

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag leicht gefallen. Am Nachmittag haben die Notierungen die Gewinne aus dem Mittagshandel wieder abgegeben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 78,03 US-Dollar. Das waren sechs Cent weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung fiel um 20 Cent auf 68,79 Dollar.

Bis zum Nachmittag hätten noch Sorgen vor Lieferausfällen aus den wichtigen Ölstaaten Iran und Venezuela zeitweise für Auftrieb bei den Ölpreisen gesorgt, hieß es von Marktbeobachtern. Während eine schwere Wirtschaftskrise die Öllieferungen aus Venezuela bremst, werden die iranischen Ölexporte derzeit durch US-Sanktionen belastet.

Allerdings werden die Rohölpreise laut Experten seit einigen Wochen immer wieder durch die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China belastet. Verstärkt wurden diese Ängste durch jüngste Presseberichte, wonach die US-Regierung trotz eines Gesprächsangebots neue Zölle auf chinesische Waren einführen will. Im Falle einer Eskalation des Handelskonflikts der beiden größten Volkswirtschaften der Welt werden Schäden für die Weltwirtschaft und eine rückläufige Erdölnachfrage befürchtet./jkr/men

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