Ölpreise drehen in die Verlustzone

dpa-AFX

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag leicht gesunken. Nachdem sie am Morgen noch etwas zulegen konnten, drehten sie am Vormittag in die Verlustzone. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 61,69 US-Dollar. Das waren 35 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 25 Cent auf 55,34 Dollar.

Über weite Strecken der Handelswoche hatten die Ölpreise bereits deutlich unter Druck gestanden. Ursache ist die Sorge vor einer neuen Viruskrankheit in China, die zu einer Belastung für die zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt werden könnte. In diesem Fall dürfte die Nachfrage nach Rohöl auf dem Weltmarkt sinken.

Spekulationen über eine mögliche Ausweitung der Förderbegrenzung führender Ölstaaten konnten den Ölpreisen keinen Auftrieb geben. Am Vormittag hatte die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf eine namentlich nicht genannten Quelle berichtet, dass die Opec-Staaten und verbündete Ölstaaten wie Russland ihre gemeinsam vereinbarte Förderbegrenzung bis zum Jahresende ausweiten könnten./jkr/jsl/jha/

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18.02.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation

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