Ölpreise etwas gestiegen - Opec+ zunehmend im Blick

dpa-AFX

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag etwas gestiegen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 64,82 US-Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 20 Cent auf 61,70 Dollar. Zurzeit rangieren die Ölpreise leicht unterhalb ihrer höchsten Stände seit gut einem Jahr.

Öl profitiert von der wachsenden wirtschaftlichen Zuversicht. Der Auftrieb kommt seit Wochen durch die Aussicht auf konjunkturelle Besserung infolge anziehender Corona-Impfungen. Im Handelsverlauf bestätigten besser als erwartet ausgefallene US-Daten das positive Bild für die Wirtschaft der Vereinigten Staaten. Die Stimmung in der Industrie hat sich im Februar stärker als erwartet aufgehellt. Der viel beachtete Einkaufsmanagerindex ISM stieg auf den höchsten Stand seit drei Jahren. Eine robuste Konjunktur stützt auch die Nachfrage nach Rohöl.

Im Laufe der Woche rückt zunehmend die Förderpolitik des großen Ölverbunds Opec+ in den Mittelpunkt. Der Zusammenschluss muss über seine künftige Produktion entscheiden. Derzeit wird das Angebot künstlich knapp gehalten, um die Rohölpreise zu stützen, da die Nachfrage durch die Corona-Krise geschwächt ist./jsl/he

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