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Ölpreise fallen leicht - US-Lagerdaten belasten

dpa-AFX

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstagvormittag nachgegeben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 58,18 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 17 Cent auf 52,50 Dollar.

Marktbeobachter erklärten die Entwicklung mit einem unerwartet starken Zuwachs der Ölreserven in den USA. In der vergangenen Woche waren die amerikanischen Lagerbestände nach Angaben der US-Regierung vom Mittwochnachmittag deutlich gestiegen. Steigende Ölreserven belasten in der Regel die Ölpreise, weil sie ein Hinweis auf eine geringere Nachfrage oder ein zu hohes Angebot sein können.

Im weiteren Handelsverlauf rücken die anstehenden Handelsgespräche zwischen den USA und China in den Fokus. Trotz jüngster Spannungen streben die beiden größten Volkswirtschaften der Welt offenbar weiterhin ein Abkommen an, mit dem der Handelskonflikt entschärft werden kann. "Sollten die Gespräche scheitern, ist mit einem weiteren Preisrückgang zu rechnen, weil dann die Nachfragesorgen noch einmal deutlich zunehmen werden", schrieb Analyst Carsten Fritsch von der Commerzbank in einem Kommentar. "Bei einer Verständigung auf ein Teilabkommen wäre mit einer Erleichterungsrally zu rechnen." Aber selbst in diesem Fall rechnet der Analyst nicht mit nachhaltigen Gewinnen, da die Angebotslage dagegen spreche./mf/jsl/mis

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