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Ölpreise geben kräftig nach

dpa-AFX

Die Ölpreise sind am Mittwoch im Verlauf erheblich unter Druck geraten. Am Markt wurde auf den eskalierenden Handelsstreit zwischen den USA und China sowie neue Lagerdaten aus den USA verwiesen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 72,01 US-Dollar. Das waren 2,64 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September fiel um 2,62 Dollar auf 66,55 Dollar.

Belastet wurden die Ölpreise zum einen durch den immer heftiger ausgetragenen Handelsdisput zwischen den USA und China. Sowohl die USA als auch China wollen neue Zölle im bilateralen Handel erheben. Es geht um zusätzliche Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Waren im Wert von jeweils 16 Milliarden Dollar. Am Ölmarkt herrscht die Furcht vor, dass der Streit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften den Welt die globale Konjunktur und damit auch die Ölnachfrage belastet.

Als zweiten Grund für den Preisrückgang nannten Händler neue Daten zu den amerikanischen Rohölbeständen. Nach Zahlen des US-Energieministeriums sind die Vorräte in der vergangenen Woche zwar gefallen, aber weniger stark als erwartet. Dies habe die Preise zusätzlich belastet./bgf/he

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