Österreichs Notenbank sieht zarte Konjunkturbelebung - Warnung vor Risiken

Reuters

Wien (Reuters) - Österreichs Wirtschaft hat nach Einschätzung der Notenbank das konjunkturelle Tal durchschritten.

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) warnt aber vor den Risiken durch die Handelskonflikte und den Coronavirus. "Für das erste Halbjahr zeichnet sich eine, wenn auch sehr verhaltene, Konjunkturbelebung ab", erklärte die OeNB am Freitag. Für das erste und zweite Quartal sagen die OeNB-Experten ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von real jeweils 0,3 Prozent zum Vorquartal voraus. Die Erwartung für das erste Quartal wurde damit gegenüber der Prognose vom November um 0,1 Prozentpunkte angehoben.

"Neben den globalen Handelskonflikten und einer längeren Wachstumsschwäche unseres wichtigsten Handelspartners Deutschland stellen die Folgen der Coronavirus-Epidemie ein neues noch schwer abzuschätzendes Risiko dar", warnte die OeNB. Sollte sich die Epidemie in China nicht ab März abschwächen, könnte das Wachstum in Österreich im ersten Halbjahr aufgrund von Unterbrechungen der globalen Handels- und Wertschöpfungsketten um 0,1 Prozentpunkte niedriger ausfallen.

Tragende Säule der österreichischen Konjunktur bleibe die Inlandsnachfrage aufgrund weiter steigender Haushaltseinkommen, erklärte die OeNB. Von der Industrie würden hingegen in der ersten Jahreshälfte keine nennenswerten Wachstumsimpulse ausgehen.

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