onvista Börsenfuchs: Auf Geld und Gold nicht verzichten!

Der onvista-Börsenfuchs
onvista Börsenfuchs: Auf Geld und Gold nicht verzichten!

Hallo Leute! Ist noch was übrig - oder ist die ganze Kohle für wertvolle Geschenke und feiste Festtagsbraten draufgegangen? Experten fragen sich auch, ob die vom Nullzins geschädigten Bundesbürger jetzt Bargeld zunehmend horten. Eine eindeutige Antwort gibt’s laut Bundesbank nicht. Der Bargeldbestand der privaten Haushalte ist deutlich gestiegen - von 101,9 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2009 auf 234,8 Milliarden Euro zehn Jahre später. Ob Sparer wegen der Negativzinsen ein Teil des Bargeldes in Banktresoren lagern, wissen die Geldhäuser nicht. Denn den Inhalt der Schließfächer kennen nur die Kunden selbst.

Doch berichten die Banken- und Sparkassenverbände von großer Nachfrage nach Schließfächern in manchen Regionen und in Ballungsräumen. Teilweise gebe es Wartelisten. Die Nachfrage ist schon länger hoch und nicht nur von wirtschaftlichen Entwicklungen abhängig. Was heißt das? Vor allem das persönliche Sicherheitsempfinden der Kunden spielt eine Rolle, da in den Schließfächern nicht nur Bargeld und Edelmetalle, sondern auch wichtige Unterlagen oder besondere Erinnerungen aufbewahrt werden.

Hey Leute, ich bin ein Fan von Bargeld und lasse mich auch von den ständigen Diskussionen über seine Abschaffung nicht verrückt machen! Bargeld = Freiheit. Dem stimmt mein Schwiegersohn (von Beruf Innovationsmanager) allerdings nur eingeschränkt zu und verweist auf darauf, dass es immer Stationen gibt, die nur noch Karten akzeptieren. Ich finde, die vielen (und zahlenmäßig noch wachsenden) modernen Zahlungsinstrumente müssen doch nicht zwangsläufig das Ende von Münzen und Scheinen bedeuten. Cash = fesch.

Trotzdem meine Empfehlung: Bargeld nur für die laufend (im Alltag) benötigte Liquidität plus für unmittelbar bevorstehende Anschaffungen. Größere Beträge, die nicht für die langfristige Kapitalanlage vorgesehen sind, würde ich in physisches Gold umwandeln. Edles Gold = ist besseres Geld. Denkt dann darüber nach, meine Freunde, ob Ihr das Gold den Banken (bzw. den dortigen Schließfächern) anvertrauen wollt. Denn es sind Entwicklungen denkbar - so unwahrscheinlich das heute auch klingt -, bei denen Ihr nicht mehr an Euer Edelmetall rankommt. Man kann (selbst viele) kleine Münzen und Barren auch anderswo einigermaßen sicher und kostenlos bunkern (beispielsweise geheim verbuddeln). Wie auch immer, physisches Gold war in der ganzen Menschheitsgeschichte schön, begehrt und wertvoll. Das wird so bleiben.

Foto: onvista

Hinweis: Die Inhalte des „onvista-Börsenfuchs“ dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die geäußerten Ansichten geben allein die Meinung des Autors wieder.
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