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onvista-Börsenfuchs: Das sind keine Black-Friday-Aktienkurse

Der onvista-Börsenfuchs
onvista-Börsenfuchs: Das sind keine Black-Friday-Aktienkurse

Hallo Leute! Alle beschäftigen sich mit dem „Black Friday“ - Einzelhandel, Verbraucher, Verbraucherschützer und Sonstige. Das nervt. Selbst an den Börsen geht dieser Tag (oder erweitert als „Black Week“ plus „Cyber Monday“) nicht spurlos vorbei: Analysten und Fondsmanager beschäftigen sich mit der Frage, welche Trends man erkennen kann und was die für Wirtschaft und Märkte bedeuten.

Der heutige „Black Friday“ gilt bei den Amis, für die das Shoppen nach Thanksgiving ja Tradition ist, als wichtiger Gradmesser fürs Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel. Dieses macht für einige Unternehmen bis zu einem Drittel des gesamten Jahresumsatzes aus. Der „Black Friday“ wurde früher vor allem den Läden zelebriert, heute ist er heute zunehmend ein Online-Event. Dies erhöht den Druck auf stationäre Einzelhändler, die ihre Online-Positionierung verpennt haben. Entsprechend laufen auch die Gewinnschätzungen der Analysten auseinander: Während sie für Onlinehändler im S&P 500 ein Wachstum von 22 Prozent im Jahr 2020 erwarten, sind es für klassische Warenhausketten nur 7,5 Prozent. Das kann sich entsprechend in den Kursen widerspiegeln.

Der Umsatz wächst von Jahr zu Jahr: 2018 verzeichnete der Cyber Monday mit 7,9 Milliarden Dollar erneut einen neuen Online-Rekord für einen an einem einzelnen Tag in Ami-Land. Jetzt gibt es Prognosen, dass der E-Commerce-Umsatz am Cyber Monday im Jahr 2019 auf rund 9,4 Milliarden steigen wird - und damit 2 Milliarden mehr Umsatz generieren würde als der Black Friday. Das ist nicht das einzige Indiz für eine Verschiebung der Umsätze hin zum Online-Handel. Denn der Verbraucher von heute wird immer digitaler, immer vernetzter. Über Smartphones man direkt auf eine Mega-Auswahl von Angeboten zugreifen, die immer schneller geliefert werden. Online-Shopping wird also immer beliebter. Dazu „passt“ folgende Meldung von heute Vormittag: Von diesem Freitag an wollen Mitarbeiter von Amazon Deutschland mehrere Tage lang für einen Tarifvertrag streiken. Der Ausstand fällt auf die Schnäppchentage Black Friday und Cyber Monday.

Eines solltet Ihr im Auge behalten, meine Freunde: Unsere Aktienkurse haben bei weitem noch nicht Black-Friday-Niveau erreicht (vielleicht gibt’s das auch nicht mehr), denn: Ein Dax über 13.000 und damit nahe seinem historischen Höchststand ist kein Sonderangebot. Wahrscheinlich kommen aber noch andere Tage, die für Euch als Kaufinteressenten verlockender sind.

Foto: onvista

Hinweis: Die Inhalte des „onvista-Börsenfuchs“ dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die geäußerten Ansichten geben allein die Meinung des Autors wieder.
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