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onvista-Börsenfuchs: Jetzt wird alles gut

Der onvista-Börsenfuchs
onvista-Börsenfuchs: Jetzt wird alles gut

Hallo Leute! Die Börsianer hatten Recht, als sie vergangene Woche gespannt auf die Ergebnisse des G20-Gipfels warteten. Denn herausgekommen ist tatsächlich eine Annäherung von Amis und Chinesen im Zollstreit. Daraus kann mehr werden in den nächsten Wochen und Monaten. Kann. Jedenfalls fühlen sich Bären schon mal gedrängt, ihre Short-Positionen zu decken. Und die Bullen, die schon fast übermütig geworden waren, sehen sich jetzt bestätigt. Also doch eine Jahresschluss-Rally? Gut möglich - mehr wage ich nicht zu behaupten.

Den Anlauf hatte der Aktienhandel schon vor ein paar Tagen nach der Rede von Jerome Powell genommen, als der Chef der übermächtigen Ami-Zentralbank Fed andeutete, dass die Zinsen fast einen neutralen Wert erreicht haben. Das wurde an der Wall Street als vorsichtige Kehrtwende zum bisherigen Kurs und lässt die Investoren hoffen, dass die Zinserhöhungen 2019 nun langsamer kommen werden als bisher gedacht. Und jetzt die Entspannung im Handelskrieg.

Ich möchte ich nur warnen, meine Freunde, nicht gleich übermütig zu werden! Erste Kommentare der Profis heute Morgen signalisieren zwar neuen Mut, sind aber nicht euphorisch. Auch technische Analysten geben sich weiter vorsichtig: Offene Fragen bleiben aber noch, heißt es zurecht. Daher sind die G20-Ergebnisse eher als „Mini-Durchbruch“ zu deuten. Konkret schreibt mir ein Kurven-Akrobat: So richtig entspannen können sich die Marktteilnehmer auch charttechnisch erst wieder ab Notierungen deutlich oberhalb der 12.000 Zähler-Marke. Das rechnerische Abwärtspotential der Schulter-Kopf-Schulter-Formation wird nach wie vor bei 10.100 Indexzählern beziffert. Seine Empfehlung: „Daher sollte man nun nicht blind auf eine jetzt auf gleich einsetzende Jahresendrally setzen. Das Risikomanagement sollte daher weiterhin stringent aufrechterhalten bleiben. Der nahezu erfolgte Gap-Close vom Freitag zeigt nach wie vor die Sogwirkung nach unten.“

Jetzt wird alles gut - meine Headline ist natürlich ironisch gemeint. Das eine oder andere mag gut werden, ja, und darüber sollten wir uns auch freuen. Aber alles? Nee, das klingt zu schön, um wahr zu werden. Eine Erkenntnis des jetzt zu Ende gehenden Jahres sollte sein, dass politische und wirtschaftliche Entwicklungen noch enger als in der Vergangenheit miteinander verflochten sind. Und das wiederum macht die Börsen noch unberechenbarer. Trump sei Dank.

Hinweis: Die Inhalte des „onvista-Börsenfuchs“ dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die geäußerten Ansichten geben allein die Meinung des Autors wieder.
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