onvista-börsenfuchs: Pünktlich zum neuen Dax-Gipfel das neue Dax-Renditedreieck

Der onvista-Börsenfuchs
onvista-börsenfuchs: Pünktlich zum neuen Dax-Gipfel das neue Dax-Renditedreieck

Hallo Leute! Na endlich. Er hat’s gepackt. Kein schwungvoller Hochsprung, aber ein neuer historischer Höchststand des Dax ist markiert. Die Profi-Börsianer sammeln alle Argumente für den Anstieg und machen sich Mut für den weiteren Jahresverlauf - der soll ja nicht so aussehen wie nach dem letzten Gipfel im Januar 2018. Neue Fakten gibt es eigentlich nicht. Auch die Selbstbeweihräucherung von Trump-el zum gestrigen Davos-Auftakt war sicher kein Faktor. Kurzfristig entscheidend ist für meinen Geschmack der Performancedruck auf den Kreis der bisher übervorsichtigen Großanleger. Die spüren nämlich, dass ihnen die Kurse davonlaufen können, wenn sie nicht mitmachen. Gleichzeitig kann man den zuletzt eher schleppenden Anstieg des Dax als Appell an Eure Geduld empfinden, meine Freunde, denn im Tempo wie 2019 (Jahresgewinn + 25,5 Prozent) kann es nicht weitergehen.

Die zweite good News: Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) hat seine neuen Rendite-Dreiecke veröffentlicht. Für diese Grafiken werbe ich seit langem, denn sie sind die eindrucksvollsten grafisch-tabellarischen Darstellungen pro Aktie (in meinem Büro hängt immer das neueste Exemplar an der Wand). Die DAI-Dreiecke zeigen, dass Aktien langfristig immer eine attraktive Anlageform zum Vermögensaufbau sind. Das Deutsche Aktieninstitut fordert deshalb, Aktien zu einem festen Bestandteil der Altersvorsorge zu machen. „Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Kursverluste am Aktienmarkt wie beispielsweise 2018 mitunter schnell wieder ausgeglichen werden und die langfristige Rendite von Aktien attraktiv ist“, schreibt DAI-Chefin Dr. Christine Bortenlänger und liefert folgendes Beispiel: Eine Angestellte, die 1977 begonnen hat, regelmäßig monatlich für ihre Altersvorsorge in einen Aktiensparplan zu investieren, hat damit eine durchschnittliche jährliche Rendite von 8,3 Prozent erzielt. Hat sie monatlich 25 Euro in einem Aktienfonds oder Aktien-ETF angelegt, kann sie sich nun über ein angespartes Vermögen von rund 103.000 Euro freuen. Die eingesetzten 12.600 Euro haben damit über einen Zeitraum von 42 Jahren einen Ertrag von rund 90.000 Euro erwirtschaftet.

Leute, kennt Ihr die Rendite-Dreiecke? Wenn nicht, unbedingt beschaffen! Die stets zum Jahresanfang aktualisierten Grafiken veranschaulichen über einen Zeitraum von 50 Jahren hinweg die historischen jährlichen Durchschnittsrenditen am Aktienmarkt. Das Deutsche Aktieninstitut berechnet die Rendite-Dreiecke in drei verschiedenen Varianten: Neben dem Dax-Rendite-Dreieck für die monatliche Geldanlage gibt es für die Einmalanlage das Dax- und das EuroStoxx-Rendite-Dreieck. Das Dax-Rendite-Dreieck für die monatliche Geldanlage visualisiert dabei die durchschnittlichen jährlichen Renditen von Aktienfondssparplänen bezogen auf die großen deutschen Börsenwerte. Alles weitere und die Bezugsmöglichkeiten auf der Webseite www.dai.de.

Hinweis: Die Inhalte des „onvista-Börsenfuchs“ dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die geäußerten Ansichten geben allein die Meinung des Autors wieder.
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