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OTS: Interhyp AG / Deutsche zahlen Baufinanzierungen schneller zurück / ...

dpa-AFX

Deutsche zahlen Baufinanzierungen schneller zurück / Interhyp-Auswertung zeigt: Anfangstilgungsleistung steigt von 2,29 auf 2,85 Prozent / Deutliche Unterschiede zwischen den Städten München (ots) - Immobilienkäufer in Deutschland nutzen die historisch niedrigen Bauzinsen, um ihre Darlehen schneller zurückzuführen. Wie eine Auswertung der Interhyp AG - Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen - zeigt, ist die anfängliche Tilgungsleistung bundesweit von 2,29 Prozent in 2010 auf 2,85 Prozent in 2015 gestiegen. Zudem hat Interhyp im Zuge der Auswertung mehr als 31.000 Finanzierungsfälle von Bauherren und Käufern aus acht Städten untersucht. Demnach führen Stuttgarter und Berliner ihre Darlehen schneller zurück als beispielsweise Düsseldorfer oder Hamburger.

"Die Höhe der Anfangstilgung ist ein wesentlicher Faktor bei der Immobilienfinanzierung. Er beeinflusst den Kreditzins und entscheidet maßgeblich darüber, wann ein Immobilienkäufer schuldenfrei ist. Dass die Tilgung deutschlandweit seit Jahren steigt, zeigt deutlich: Die Deutschen finanzieren Immobilien sicherheitsorientiert und solide", sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. Gerade im aktuellen Zinstief - die Konditionen liegen bei Bestanbietern bei rund 1,5 Prozent - können viele Darlehensnehmer höher tilgen. Der Baugeldvermittler rät Käufern seit Jahren, die erzielbare Zinsersparnis direkt in die Rückzahlung des Darlehens zu investieren, um Kreditkosten zu sparen und die Kreditlaufzeit zu minimieren. Denn: Wer im aktuellen Zinstief mit lediglich einem Prozent tilgt, muss seinen Kredit mehr als 60 Jahre lang zurückzahlen.

Laut Interhyp sind die Stuttgarter im ersten Halbjahr 2015 mit einer Anfangstilgung von 3,20 Prozent Tilgungsmeister. Auch die Berliner tilgten in den ersten sechs Monaten mit 3 Prozent überdurchschnittlich hoch. In Köln, Dresden, München und Frankfurt am Main liegen Immobilienkäufer mit Blick auf die Tilgung im Mittelfeld. Am langsamsten führten im ersten Halbjahr 2015 die Hamburger und Düsseldorfer ihre Darlehen zurück. Im Vergleich zu 2010 ist die Tilgungsleistung mit Ausnahme von Dresden in allen acht untersuchten Großstädten angestiegen: So tilgten die Dresdner seit Anfang des Jahres mit durchschnittlich 2,92 Prozent, während sie 2010 mit 3,24 Prozent die mit Abstand höchsten Tilgungsraten vereinbarten. Danach folgten in 2010 die Münchner (2,63 Prozent) und Frankfurter (2,61 Prozent).

Die durchschnittliche Anfangstilgung für acht ausgewählte Städte im Überblick (Stand: 1. Halbjahr 2015)

1. Stuttgart: 3,20 Prozent 2. Berlin: 3,00 Prozent 3. Dresden: 2,92 Prozent 4. Köln: 2,92 Prozent 5. Frankfurt am Main: 2,81 Prozent 6. München: 2,81 Prozent 7. Düsseldorf: 2,76 Prozent 8. Hamburg: 2,55 Prozent

Über die Interhyp Gruppe Die Interhyp Gruppe mit den Marken Interhyp, die sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat 2014 ein Baufinanzierungsvolumen von 11,2 Milliarden Euro erfolgreich bei ihren mehr als 400 Bankpartnern platziert. Damit ist die Interhyp Gruppe der größte Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist an derzeit 86 Standorten persönlich vor Ort für seine Kunden und Partner präsent.

OTS: Interhyp AG newsroom: http://www.presseportal.de/nr/12620 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_12620.rss2
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Pressekontakt: Heidi Müller, Pressesprecherin, Telefon (089) 20 30 7 - 13 05, E-Mail: heidi.mueller@interhyp.de; www.interhyp.de

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

Seit 2007 bietet der Routinier seine Erfahrung freiberuflich an: Analysen und Kolumnen, TV-Kommentare, Vorträge, Moderationen und Kommunikationsberatung. Nach seinem Hörbuch „Verstehen Sie Börse!“ (Finanzbuch Verlag, 2008) erschien im Frühjahr 2012 als Kutzers Manifest im Börsenbuchverlag „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ Zu seinem umfangreichen Web-Auftritt gehört seit einiger Zeit „Kutzers Marktplatz“ mit Beiträgen über die unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten. Außerdem ist im Frühjahr 2013 der neue Internet-Kanal KUTZER-TV auf Sendung gegangen.

Der Journalist und Publizist engagiert sich seit Jahrzehnten für die privaten Anleger und in diesem Zusammenhang für die Weiterentwicklung der Aktienkultur. Er betrachtet es als seine vorrangige Aufgabe, die Vermittlung von Wissen über die Zusammenhänge des Sparens und Anlegens zu unterstützen. Dabei ist der „Marktmensch“ ein bekennender Marktwirtschaftler, der mit großer Skepsis die zunehmende Regulierung der Märkte durch die Politik auf nationaler und europäischer Ebene betrachtet.

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