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Petersburger Dialog soll deutsch-russische Beziehungen voranbringen

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Der Vorsitzende des Petersburger Dialogs, Ronald Pofalla, sieht in den seit der Krim-Annexion schwer belasteten deutsch-russischen Beziehungen erste Entspannungssignale. "Ich spüre, dass die russische Seite inzwischen besser mit Kritik umgehen kann. Sie hat vor zwei Jahren noch sehr abwehrend darauf reagiert", sagte der frühere Kanzleramtschef der Deutschen Presse-Agentur.

Zudem sei der Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Stationierung von UN-Blauhelmsoldaten in der Ostukraine "ein erstes Anzeichen dafür, dass auch er auf eine Lösung des Konflikts hinarbeiten will". Trotzdem befänden sich die Beziehungen weiterhin "in der schwierigsten Phase seit der deutschen Einheit", betonte Pofalla.

Rund 250 deutsche und russische Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und anderen gesellschaftlichen Bereichen werden am Donnerstag zum 16. Petersburger Dialog in Berlin erwartet. Mit Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries und ihrem Amtskollegen Maxim Oreschkin nehmen erstmals seit 2012 auch wieder zwei Regierungsvertreter teil.

Der Petersburger Dialog wurde 2001 als Ergänzung zu den deutsch-russischen Regierungskonsultationen gegründet. Nach der Annexion der ukrainischen Krim durch Russland 2014 wurden die regelmäßigen Treffen beider Regierungen ausgesetzt./mfi/DP/zb

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