Privatbank Julius Bär warnt vor Wachstumsabschwächung

Reuters

Zürich (Reuters) - Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär droht sein Wachstumsziel im laufenden Jahr zu verfehlen.

Es sei unwahrscheinlich, dass die Gesellschaft 2019 ihre mittelfristige Neugeld-Wachstumsvorgabe von vier bis sechs Prozent erreiche, teilte das Zürcher Institut am Dienstag mit. In den ersten zehn Monaten kam Bär auf knapp drei Prozent nach 4,5 Prozent im Gesamtjahr 2018. Die Privatbank begründete die Abschwächung damit, dass sie sich im Zuge einer internen Untersuchung nach Geldwäschefällen von Kunden trenne, die zu riskant für die Bank wurden. Zudem hätten Kunden bei der italienischen Tochter Kairos nach einer zuletzt schlechten Entwicklung ihrer Fonds Geld abgezogen. Bär schreibt nun 90 Millionen Euro des Wertes von Kairos in den Büchern ab.

Gleichzeitig kündigte Bär auch einen Aktienrückkauf an. Angesichts der soliden Kapitalausstattung will die Bank zwischen dem 20. November 2019 und Ende Februar 2021 eigene Titel im Wert von bis zu 400 Millionen Franken erwerben.

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