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Puma ärgert Nike – Tiger Woods lässt Adidas alt aussehen

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Puma ärgert Nike – Tiger Woods lässt Adidas alt aussehen

In der Konzernzentrale in Herzogenaurach dürfte die Vorstandsetage das grandiose Comeback vom ehemaligen Golf-Star Tiger Woods mit gemischten Gefühlen aufgenommen haben. Adidas hatte sich 2016 entschlossenen, einen Großteil seines Golfgeschäfts mit Marken wie TaylorMade, Ashworth und Adams zu verkaufen. Der Verkauf gestaltete sich mehr als schwer und erst im Mai 2017 fand die Adidas schließlich einen Käufer.  Die Private-Equity-Firma KPS Capital Partners erwarb die Marken für bei 425 Millionen Dollar. Ein Kaufpreis der deutlich unter den 1,4 Milliarden Dollar lag, die Adidas 1997 an Salomon gezahlt hatte. Ab heute würde Adidas wohl deutlich mehr für die Marken erzielen, denn Tiger Woods hat seinen Sieg mit der ehemaligen Adidas-Marke TaylorMade geholt.

Nike profitiert von Comeback von Tiger Woods

Die Marketingagentur Apex Marketing hat sich nicht nur das Masters-Turnier im Augusta National Golf Club angeschaut, die Agentur hat auch ausgerechnet, wie Nike von diesem Sieg profitiert. Apex geht davon aus, dass Woods‘ Sieg für Nike 22,54 Millionen Dollar wert war. Während des Turniers war das Nike-Logo auf Kappe, Hemd, Hose und Schuhen von Tiger Woods besonders häufig zu sehen. Auch in der Kasse des Adidas-Konkurrenten machte sich der Sieg direkt bemerkbar. Schon während der Runden auf dem Platz zog der Verkauf mit dem Label „Tiger Woods“ an und nach seinem Sieg waren sie sogar auf der Nike-Website ausverkauft.

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Puma ärgert Nike

Der Sportartikel-Hersteller baut sein Fußballengagement aus. Der Konzern wird offizieller technischer Partner der spanischen Fußballmeisterschaft LaLiga, wie das Herzogenauracher Unternehmen am Montag mitteilte. Ab der Saison 2019/20 werde Puma den Ball und andere Produkte für die Spiele der wichtigsten Ligen des spanischen Fußballs liefern. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Top-Stars auch am Ball

Die Partnerschaft mit LaLiga ergänze Kooperationen mit einigen Topspielern des spanischen Fußballs wie Luis Suárez oder Antoine Griezmann, hieß es. Zu Beginn der Saison 2019/20 wird Puma zudem die Teams des FC Girona und des FC Valencia ausrüsten. Die spanische Liga ist eine der größten der Welt. Puma zufolge erreicht sie jährlich 2,7 Milliarden Zuschauer in 183 Ländern und mehr als 80 Millionen Follower in sozialen Medien. Bislang hatte der weltgrößte Sportartikelhersteller, der US-Konzern Nike, den Ball gestellt.

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Fußball rückt wieder stärker in den Fokus

Puma will durch den Vertrag in Spanien seine Position als weltweite Fußball-Marke stärken. Der Konzern hat in den vergangenen Jahren sein Fußball-Engagement erheblich ausgebaut. In Deutschland rüstet er unter anderem Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach aus. Vor kurzem zogen die Herzogenauracher zudem einen dicken Fisch in der englischen Premier League an Land und werden ab Sommer Manchester City ausstatten.

Aktien nehmen es sportlich

Großartige Auswirkungen auf den Kurs haben die Neuigkeiten zu Nike, Adidas und Puma nicht. Die Aktie der Amerikaner liegt vorbörslich rund 0,7 Prozent im Plus. Die Aktie der beiden deutschen Sportartikel-Hersteller liegen um die 0,5 Prozent im Plus. Auf Sicht von einem Jahr sieht die Lage allerdings schon etwas anders aus. Während sich Puma und Nike ein spannendes Kopf an Kopf Rennen liefern, hinkt das Wertpapier von Adidas etwas hinterher.

Vergleichschart Adidas/Puma/Nike – ein Jahr

Von Markus Weingran

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Foto: 2p2pla/shutterstock.com

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