Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

Regierungskreise - Griechenland und Mazedonien legen Namensstreit bei

Reuters

Athen (Reuters) - Griechenland und Mazedonien haben einem griechischen Regierungsvertreter zufolge ihren jahrzehntelangen Namensstreit beigelegt.

Weitere Details teilte der Regierungsvertreter am Dienstag zunächst nicht mit. Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras unterrichtete Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos am Nachmittag über den Verhandlungsstand und dürfte noch im Tagesverlauf eine Erklärung abgeben. Insider hatten zuvor berichtet, dass eine Einigung unmittelbar bevorsteht.

Der Namensstreit geht auf den Zerfall Jugoslawiens Anfang der 1990er Jahre zurück, als die damalige Teilrepublik Mazedonien ihre Unabhängigkeit erklärte. Im Norden Griechenlands liegt die gleichnamige Region. Die Regierung in Athen beansprucht die Bezeichnung Mazedonien daher für sich. Der Namensstreit hat wegen des Widerstands der griechischen Regierung bisher verhindert, dass das Balkanland der EU und der Nato beitreten kann.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Athex Composite Index

  • 724,08 Pkt.
  • -0,27%
14.08.2018, 16:00, außerbörslich

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs des "Athex Composite" bleibt annähernd gleich?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie auch bei stagnierenden "Athex Composite" Kursen eine positive Rendite erzielen.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten