Reiche vertrauen Schweizer Privatbank Pictet mehr Geld an

Reuters

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Privatbank Pictet hat im Jahr 2019 kräftig neues Geld von der reichen Kundschaft eingesammelt.

Reiche vertrauen Schweizer Privatbank Pictet mehr Geld an

Der Netto-Neugeldzufluss betrug 25 Milliarden Franken (23,4 Milliarden Euro), teilte das Traditionshaus aus Genf am Mittwoch mit. Die verwalteten Vermögen stiegen auf ein Rekordhoch von 576 Milliarden Franken. Unter dem Strich stand mit 539 Millionen Franken um 9,5 Prozent weniger Gewinn als 2018. Pictet begründete das mit neu eingestellten Mitarbeitern und Investitionen in die Infrastruktur. Die Kernkapitalquote (Tier-1) lag bei 20,5 Prozent.

Pictet verwaltet und verwahrt Gelder sowohl für reiche Privatkunden als auch für institutionelle Kunden und zählt zu den größten Privatbanken des Landes. Konkurrent Julius Bär, der nur Privatkunden betreut, kam vergangenes Jahr auf 10,6 Milliarden Franken Neugeldzufluss.

Pictet kündigte an, bis zum Jahresende aus Anlagen in Öl-, Gas- und Kohleproduzenten auszusteigen. Aktuell machen diese noch rund 250 Millionen Franken aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu SMI Index

  • 10.070,00 Pkt.
  • +1,46%
28.02.2020, 23:14, Deutsche Bank Indikation
Weitere Reuters-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf SMI (280)

Derivate-Wissen

Sie möchten in den "SMI" investieren?

Indexzertifikate geben Ihnen die Möglichkeit an der Kursentwicklung eines Index teilzuhaben.

Erfahren Sie mehr zu Partizipations-Zertifikaten