Rentenkommission - Rentenniveau soll nicht unter 44 Prozent sinken

Reuters

Berlin (Reuters) - Die auf Betreiben von Union und SPD eingesetzte Rentenkommission hat am Freitag ihre Empfehlungen für die Entwicklung von Rentenniveau und Beitragssätzen nach 2025 vorgelegt.

Die Renten sollen demnach langfristig 44 Prozent eines Durchschnittslohns nicht unterschreiten. Derzeit erhält ein Rentner nach 45 Jahren Durchschnittsverdienst etwa 48 Prozent eines Durchschnittslohns. Der Beitragssatz von derzeit 18,6 Prozent soll nicht über 24 Prozent steigen. Die Kommission empfiehlt, dass innerhalb dieser Werte Haltelinien für jeweils sieben Jahre gesetzlich festgelegt werden. Am gesetzlichen Renteneintrittsalter von 67 Jahren ab 2031 soll sich vorerst nichts ändern. Private und betriebliche Altersvorsorge sollen vereinfacht und kostengünstiger werden.

Die Kommission aus Vertretern von CDU, CSU, SPD sowie von Gewerkschaften, Arbeitgebern und Wissenschaft übermittelte ihren Bericht nach über anderthalb Jahren Beratungen an die Bundesregierung. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will sich am Nachmittag zum Umgang mit den Empfehlungen äußern.

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