RKI meldet 73.209 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 439,2

Reuters

Berlin (Reuters) - Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Donnerstag 73.209 neue Corona-Fälle gemeldet.

Das sind 2752 Fälle weniger als am Donnerstag vor einer Woche, als 75.961 Positivtests registriert wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank den dritten Tag in Folge leicht und liegt nun bei 439,2 nach 442,9 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 388 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Krankenhäusern war am Mittwoch auf 4668 gestiegen. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Deutschland legte laut RKI auf 895.300 zu.

Ob der Rückgang der Zahl der Neuinfektionen ein Abflachen der Pandemie-Welle bedeutet oder eine zunehmend fehlerhafte Erfassung, ist umstritten. So hatte die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, am Mittwoch gewarnt, dass überforderte Gesundheitsämter teilweise nicht nur die Kontaktpersonennachverfolgung von Infizierten eingestellt hätten, sondern auch die tagesaktuelle Eingabe der Fallzahlen nicht mehr bewältigten.

Einen Rückgang der Inzidenz meldete das RKI am Donnerstag in Sachsen, das aber Spitzenreiter mit 1180,1 blieb. Dann folgen Thüringen mit einem gestiegenen Wert von 993,8, Sachsen-Anhalt liegt bei 723,9 und Brandenburg bei 655,0. In Bayern ging die Inzidenz auf 571,6 zurück. In allen fünf Ländern ist die Impfquote unterdurchschnittlich. Die niedrigste Inzidenz gibt es weiter in Schleswig-Holstein mit 152,3. Nur noch zwei Landkreise liegen unter einem Wert von 100, die höchste Inzidenz weist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 1961,0 auf.

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