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Roche will Umsatzlücke durch Biosimilars "weit mehr als ausgleichen"

Reuters

Zürich (Reuters) - Der Schweizer Pharmakonzern Roche ist weiterhin zuversichtlich, Einbußen bei seinen Umsatzrennern wegen günstigerer Nachahmermedikamente durch neue Arzneien mehr als ausgleichen zu können.

Die drei Krebsmittel Avastin, Herceptin und MabThera dürften nach dem Auslaufen des Patentschutzes in den fünf Jahren bis 2023 in Summe 9,6 Milliarden Franken (8,8 Milliarden Euro) Umsatz an sogenannte Biosimilars verlieren, erklärte der Chef der Roche-Pharmasparte, William Anderson, am Montag bei einer Investorenveranstaltung in London. Neue Medikamente würden den Ausfall allerdings "weit mehr als ausgleichen". Der Manager verwies auf eine Konsensschätzung von Analysten, wonach die jüngst auf den Markt gebrachten und noch in der Entwicklung steckenden Medikamente im selben Zeitraum auf insgesamt 16,3 Milliarden Franken Verkaufserlöse kommen sollten.

Roche dürfte im kommenden Jahr 14 sogenannte Blockbuster - Arzneien mit einem Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar oder mehr - auf dem Markt haben, sagte Anderson.

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