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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Etwas schwächer am Hexensabbat

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Hexensabbat am Freitag bislang nur leichte Verluste verbucht. Der Leitindex sank in der ersten Handelsstunde um 0,16 Prozent auf 12 437,78 Punkte. Etwas stärker sank der MDax der mittelgroßen deutschen Börsenwerte, und zwar um 0,48 Prozent auf 25 967,62 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte kaum verändert.

Am sogenannten Hexensabbat laufen am Mittag an der Derivatebörse Eurex Terminkontrakte und Optionen auf die großen Aktienindizes aus, wie die auf den Dax und den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50. Vor diesem auch großer Verfall genannten Termin versuchen Anleger, die Kurse in die für sie vorteilhafte Richtung zu bewegen. Das führt in der Regel im Verlauf zu erratischen, fundamental nicht zu erklärenden Bewegungen.

Seit bereits sieben Handelstagen pendelt der Dax zwischen 12 300 und 12 500 Zählern, wobei er sich seit seinem Zwischentief am Dienstag bei 12 303 Punkten inzwischen merklich erholt hat. Nun fehle es dem Aktienmarkt aber an Fantasie, schrieb Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Auf Wochensicht zeichnet sich aktuell ein moderater Verlust ab.

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Die Aktien von Nordex profitierten im SDax weiter von der Aussicht auf zusätzliche Aufträge im Heimatmarkt. "Kanzlerin Merkel will einen starken Ausbau der Windkraft- und Solarenergie", sagte ein Händler. Das ließ den Nordex-Kurs um 3,7 Prozent zulegen. Die Papiere waren bereits am Vortag im späten Handel kräftig angesprungen. Börsianer hatten hierzu auf einen Entwurfvorschlag für das derzeit noch tagende Klimakabinett verwiesen, das der Nachrichtenagentur Bloomberg vorlag. Demnach ist geplant, die Kapazität der Windkraftanlagen an Land von aktuell knapp über 50 Gigawatt bis 2030 auf rund 80 Gigawatt zu erhöhen.

Unter dem Einfluss der Klimadebatte stiegen auch die Anteile von SMA Solar um 4,7 Prozent, womit sie der beste Wert im SDax waren. Im Dax verteuerten sich RWE - inzwischen ein Erneuerbarer-Energien-Konzern - um 0,8 Prozent.

Chemiewerte wurden dagegen verkauft. Der Sektor war der schwächste der europäischen Stoxx-600-Übersicht. Covestro waren mit minus 1 Prozent unter den schwächsten Werten im Dax./ajx/fba

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