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ROUNDUP/Betreiber: Hauptstadtflughafen soll nach wie vor 2017 eröffnen

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg hat neue Spekulationen um den Eröffnungstermin des künftigen Hauptstadtflughafens zurückgewiesen. Trotz eines Rückstands zum Zeitplan von drei bis vier Monaten bleibe das Ziel die Eröffnung im zweiten Halbjahr 2017, sagte ein Sprecher. Die "Bild"-Zeitung (Freitag) hatte aus Planungsunterlagen und Aufsichtsratskreisen über eine mögliche Eröffnung im März 2018 berichtet. Eine Bestätigung des Aufsichtsrats gab es am Freitag nicht.

"Mir sind solche Überlegungen nicht bekannt", sagte der Vorsitzende des Projektausschusses, der Brandenburger Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider. Ähnlich äußerten sich zwei weitere Aufsichtsräte. "Ob der Zeitplan weiterhin zu halten ist, wird sicherlich auch Gegenstand der nächsten Aufsichtsratssitzung sein", fügte ein Mitglied hinzu. Die Sitzung ist für den 11. Dezember geplant.

Die Berliner Senatssprecherin Daniela Augenstein sagte: "Nicht jede Spekulation, die in der Zeitung steht, verdient eine Kommentierung." Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) als Aufsichtsratschef hatte nach der letzten Sitzung des Kontrollgremiums vor drei Wochen bekräftigt, dass der Flughafen zum Winterflugplan 2017 in Betrieb gehen soll; das wäre Ende Oktober. Die Verzögerung von drei bis vier Monaten war da schon bekannt.

Letzte Klarheit über den Eröffnungstermin dürfte es im Frühjahr geben. Bis dahin sollen Nachträge zur Baugenehmigung gebilligt werden. Dann sei klar, was auf der Baustelle noch zu erledigen sei, hieß es am Flughafen. Wenige Monate später, im September, wird in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt./bf/DP/stb

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

Seit 2007 bietet der Routinier seine Erfahrung freiberuflich an: Analysen und Kolumnen, TV-Kommentare, Vorträge, Moderationen und Kommunikationsberatung. Nach seinem Hörbuch „Verstehen Sie Börse!“ (Finanzbuch Verlag, 2008) erschien im Frühjahr 2012 als Kutzers Manifest im Börsenbuchverlag „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ Zu seinem umfangreichen Web-Auftritt gehört seit einiger Zeit „Kutzers Marktplatz“ mit Beiträgen über die unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten. Außerdem ist im Frühjahr 2013 der neue Internet-Kanal KUTZER-TV auf Sendung gegangen.

Der Journalist und Publizist engagiert sich seit Jahrzehnten für die privaten Anleger und in diesem Zusammenhang für die Weiterentwicklung der Aktienkultur. Er betrachtet es als seine vorrangige Aufgabe, die Vermittlung von Wissen über die Zusammenhänge des Sparens und Anlegens zu unterstützen. Dabei ist der „Marktmensch“ ein bekennender Marktwirtschaftler, der mit großer Skepsis die zunehmende Regulierung der Märkte durch die Politik auf nationaler und europäischer Ebene betrachtet.

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