Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

ROUNDUP: VW will Lkw-Sparte 2019 an Börse bringen und Batteriezellen bauen

dpa-AFX

WOLFSBURG/BERLIN (dpa-AFX) - Der Volkswagen -Konzern will die Lkw-Sparte Traton noch vor der Sommerpause in diesem Jahr an die Börse bringen. Der Vorstand habe mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, den Börsengang grundsätzlich durchzuführen und vorbehaltlich der weiteren Kapitalmarktentwicklung vor der Sommerpause 2019 anzustreben, teilte das Unternehmen am Montagabend nach einer Aufsichtsratssitzung in Berlin mit.

Zudem steigt der Volkswagen-Konzern als erster deutscher Autobauer in die Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos ein. Am niedersächsischen Standort Salzgitter will VW zusammen mit einem Partner Batteriezellen herstellen, wie das Unternehmen mitteilte. In Salzgitter erforscht der Konzern bereits die Zellfertigung in einer Pilotlinie. Dafür will VW knapp eine Milliarde Euro investieren. Wer der Partner für das Vorhaben ist, wollte VW noch nicht sagen.

Die Batteriezellfertigung gilt als teures Unterfangen, das mit Investitionskosten in Milliardenhöhe verbunden ist. Der Einstieg in die Zellfertigung ist seit geraumer Zeit auch eine Forderung der Arbeitnehmerseite bei Volkswagen, die damit auch den Bedeutungsverlust der herkömmlichen Verbrennerproduktion auffangen will. In Salzgitter baut VW derzeit Motoren.

Knock-Outs zur Volkswagen VZ Aktie

In beiden Richtungen mit Hebel Volkswagen VZ handeln und überproportional partizipieren!

Kurserwartung
Volkswagen VZ-Aktie wird steigen
Volkswagen VZ-Aktie wird fallen
Höhe des Hebels

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hatte die Batteriezellfertigung für Elektroautos als "ganz und gar unverzichtbar" am Standort Deutschland bezeichnet. Der große Bedarf für eine solche Produktion stehe fest, auch stehe fest, dass damit Tausende Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, hatte der SPD-Politiker kürzlich gesagt. Niedersachsen ist ein großer Anteilseigner von VW und hat großes Stimmgewicht. Weil forderte "attraktive Standortbedingungen" in Deutschland und ein klares Bekenntnis zur Herstellung von Batteriezellen.

VW hatte kürzlich bekannt gegeben, die Forschung zu Batteriezellen gemeinsam mit dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt voranbringen zu wollen. Das von Volkswagen und Northvolt geführte Konsortium will sich auch an der von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ausgelobten Förderung der industriellen Fertigung von Batterien beteiligen.

Die Börsenpläne für Traton hatte Volkswagen erst vor rund zwei Monaten auf Eis gelegt, weil die Bedingungen an den Märkten nicht stimmten. Investoren hatten im März mit Enttäuschung auf den abgeblasenen Gang aufs Parkett reagiert. Traton besteht aus den VW-Töchtern MAN und Scania sowie der brasilianischen Nutzfahrzeugtochter. VW könnte früheren Medienberichten zufolge bis zu einem Viertel von Traton an die Börse bringen und damit rund 6 Milliarden Euro erlösen können./men/DP/he

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Volkswagen VZ Aktie

  • 145,36 EUR
  • +1,42%
19.06.2019, 17:35, Xetra

onvista Analyzer zu Volkswagen VZ

Volkswagen VZ auf übergewichten gestuft
kaufen
50
halten
19
verkaufen
2
70% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen steigenden Aktienkurs von durchschnittlich 145,28 €.
alle Analysen zu Volkswagen VZ

Zugehörige Derivate auf Volkswagen VZ (21.354)

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs von "Volkswagen VZ" wird nur moderat steigen?

Mit Call Knock-Out-Zertifikaten können Sie überproportional von steigenden Aktienkursen profitieren.

Erfahren Sie mehr zu Knock-Out-Zertifikaten