Royal Dutch Shell stabilisiert sich

Hussam Masri

Werbung. Die Aktie von Royal Dutch Shell war über viele Jahre hinweg ein absoluter Liebling von Dividendenjägern. Die lange Zeit stabil gehaltene Quartalszahlung von 0,47 US-Dollar sorgte für eine attraktive Dividendenrendite, die kurzzeitig sogar zweistellig war. Dies galt bis Ende April 2020, denn da teilte das Unternehmen mit, die Dividende erstmals seit 1945 zu kürzen – um zwei Drittel! Der Grund dafür war, dass sich wegen der Corona-Pandemie und des Preiskriegs am Ölmarkt der sogenannte bereinigte Überschuss nahezu halbiert hatte. Konfrontiert mit einem sehr ungewissen Ausblick für die Nachfrageentwicklung hielt es die Unternehmensleitung nicht für sinnvoll, das Ausschüttungsniveau aufrechtzuerhalten. Man setzte stattdessen und aufgrund anhaltender wirtschaftlicher Verwerfungen, sehr niedriger Rohstoffpreise, den spektakulären Turbulenzen am US-Ölmarkt mit zeitweise negativen Preisen und der hohen Volatilität auf mehr Sicherheit und vor allen Dingen Liquidität. Denn jedes Quartal stehen im Unternehmen nun etwa 2,5 Mrd. US-Dollar zusätzlich zur Verfügung.

In den Folgemonaten nahm die Skepsis des Kapitalmarktes dennoch deutlich zu und die Aktie notierte Anfang November so tief wie seit 25 Jahren nicht mehr. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten aber bereits einige Maßnahmen zur Krisenbewältigung gegriffen. So hatte man schon im zweiten Quartal 2020, trotz Abschreibungen in Höhe von 22 Mrd. US-Dollar, zwar nicht den bereinigten Vorjahresüberschuss, zumindest aber die niedrigen Analystenerwartungen übertroffen. Dies gelang, weil insbesondere das Downstream-Geschäft, zu dem Transport, Verarbeitung und Vertrieb von Öl zählen, wesentlich erfolgreicher lief, als es die meisten Aktienexperten erwartet hatten. Ende September teilte man außerdem mit, durch Streichung von zielgerichtet 9.000 Stellen und weiteren Maßnahmen bis zu 2,5 Mrd. US-Dollar jährlich einzusparen. Und auch die Ölpreise verursachten kein zusätzliches Störfeuer mehr.

Nach einem weiteren, soliden dritten Quartal, in dem sowohl beim operativen Cashflow als auch beim bereinigten Nachsteuerergebnis die Analystenschätzungen übertroffen werden konnten, entschloss man sich zu einer zusätzlichen vertrauensbildenden Maßnahme in Richtung Kapitalmarkt: Man erhöhte die sechs Monate zuvor drastisch gekürzte Quartalsdividende leicht um vier Prozent auf 0,1665 US-Dollar und signalisierte so die Zuversicht, dass das Schlimmste nun überstanden sein dürfte. Dieses Signal verfing und die Aktie konnte von ihren Tiefs deutlich zulegen.

Allerdings ist das Unternehmen weiterhin dem Missverhältnis der Kapazitäten bei der Grundstoff- (Rohöl, Erdgas) und Produktbereitstellung (Kraftstoffe, petrochemische Erzeugnisse) auf der einen und der durch Covid-19 beschnittenen Nachfrage auf der anderen Seite ausgesetzt. Ein sicherheitsorientiertes und sogar bis zu 30 Prozent nachgebende Aktienkurse verzeihendes Investment könnte daher gerade jetzt eine interessante Alternative sein. Diese gilt insbesondere für Anleger, die auf der Suche nach einer attraktiven Verzinsung sind.

3,10 Prozent p.a. Festzins und schnelle Teilrückzahlung nach einem Jahr

Die DekaBank 3,10 % Royal Dutch Shell DuoRendite Aktienanleihe Pro 02/2023 (WKN DK0ZGQ) zahlt nach einem Jahr 3,10 Prozent Zinsen bezogen auf den Nennbetrag in Höhe von 1.000 Euro. Gleichzeitig erhält der Anleger die Hälfte des Nennbetrags (500,00 Euro) marktunabhängig zurück. Der verbleibende Nennbetragsanteil (500,00 Euro) wird in der nachfolgenden Periode weiter zu 3,10 Prozent verzinst und ebenfalls vollständig zurückgezahlt, wenn die Namens-Stammaktie der Royal Dutch Shell Plc zur finalen Bewertung am 27.01.2023 auf oder über der Barriere (70,00 Prozent des Startwerts) schließt.

Ist dies nicht der Fall, drohen bei der Rückzahlung Verluste, weil statt der zweiten Hälfte des Nennbetrags im Wert gesunkene Namens-Stammaktien der Royal Dutch Shell Plc zu 100 Prozent des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Wie bei jeder Schuldverschreibung ist außerdem das Emittentenrisiko zu beachten. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 11.01.2021 bis 29.01.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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