Russland - Deutschland und Frankreich müssen auf Ukraine einwirken

Reuters

Moskau (Reuters) - Russland hat Deutschland und Frankreich aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass die jüngste Gewaltzunahme im Osten der Ukraine nicht eskaliert.

Man sei ernsthaft besorgt über die Entwicklung an der Kontaktlinie zwischen pro-russischen Separatisten und ukrainischen Regierungstruppen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau. Berlin und Paris müssten deshalb ihren Einfluss auf die ukrainische Regierung geltend machen. Russland setze sich bereits bei den Separatisten dafür ein, dass die Spannungen abnähmen. Man hoffe, dass die Partner des Normandie-Quartetts dies ebenfalls täten, um das Überschreiten einer roten Linie zu verhindern. Ansonsten könnten die feindlichen Handlungen in ihrer ganzen Schärfe wieder ausbrechen, warnte Peskow.

Die Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine hatten in den vergangenen Jahren wiederholt im sogenannten Normandie-Format über die Entwicklung im Ukraine-Konflikt beraten. Die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland sind angespannt. Die Ukraine und der Westen werfen der Regierung in Moskau vor, die Separatisten in der Ost-Ukraine finanziell und mit Waffen zu unterstützen. Zudem hat Russland 2014 die ukrainische Halbinsel Krim annektiert, was international nicht anerkannt wird.

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