Scharfe Kritik aus dem Iran an Annäherung von Israel und den Emiraten

Reuters

Kairo (Reuters) - Nach der überraschenden Annäherung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) kommt aus dem Iran scharfe Kritik an dem Abkommen.

Die Vereinbarung sei "gefährlich und illegitim", erklärte das Teheraner Außenministerium laut einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna vom Freitag. Es handele sich um eine "beschämende Maßnahme", mit der den Palästinensern in den Rücken gefallen werde. In der Region stärke das Vorgehen der Arabischen Emirate aber nur die Front gegen Israel. Bereits am Donnerstag hatte der Iran erklärt, das Abkommen sei ein strategischer Fehler der VAE und werde keinen Frieden in Nahost schaffen.

Die VAE und Israel steuern unter US-Vermittlung auf die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu, wie die drei Länder am Donnerstag angekündigt hatten. In der Washingtoner Regierung hieß es, die "Abraham-Abkommen" genannte Übereinkunft sei die erste umfassende Anerkennung Israels in der arabischen Welt seit dem Friedensvertrag zwischen Israel und dem Nachbarn Jordanien 1994. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu forderte andere Länder der Region auf, dem Beispiel zu folgen. Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas und die radikal-islamische Hamas, die im palästinensischen Gaza-Streifen herrscht, übten scharfe Kritik an dem Abkommen.

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