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Schmuggler wegen Tod von 71 Flüchtlingen in LKW verurteilt

Reuters

Kecskemet (Reuters) - Wegen Totschlags an 71 Flüchtlingen hat ein ungarisches Gericht vier Männer zu je 25 Jahren Haft verurteilt.

Die drei Bulgaren und der Afghane seien Schuld am Erstickungstod von 59 Männer, acht Frauen und vier Kindern in einem LKW auf einer Autobahn in Österreich, entschied das Gericht am Donnerstag in der ungarischen Stadt Kecskemet. Weitere Mitglieder der Schlepperbande wurden wegen Menschenschmuggels verurteilt. Der Fall hatte weltweit Aufsehen erregt, als die Leichen im August 2015 auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle in dem abgestellten Lkw gefunden wurden. Die Bande habe Schreien und Klopfen der Menschen einfach ignoriert, hatte die Staatsanwaltschaft den Schleppern vorgeworfen.

Gegen das Urteil kann noch Berufung eingelegt werden.

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