Scholz - Weit über sechs Mrd Euro für Wiederaufbau nach Flut

Reuters

Schleiden-Gemünd (Reuters) - Der Wiederaufbau nach den Überschwemmungen vor allem im Westen Deutschlands wird nach Worten von Bundesfinanzminister Olaf Scholz weitaus mehr kosten als nach der Flutkatastrophe 2013.

Bei einem Besuch im Hochwassergebiet Schleiden-Gemünd verwies der SPD-Kanzlerkandidat am Dienstag darauf, dass für die Folgen der damaligen Flut an Donau und Elbe etwa sechs Milliarden Euro ausgegeben worden seien. Scholz wies auf die neuen Schäden vor allem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern hin: "Wenn man das alles im Blick hat, dann kann man jetzt schon sicher sagen: Wir werden einen wahrscheinlich viel größeren Betrag brauchen, um den Wiederaufbau zustande zu bringen."

Eine Summe nannte Scholz nicht. Die Bundesregierung will am Dienstag nächster Woche mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder über den geplanten Wiederaufbaufonds beraten. Auch die Soforthilfe wird teurer. "Bei der letzten großen Katastrophe haben wir knapp 400 Millionen Soforthilfe ausgegeben", sagte Scholz. "Wir wissen schon jetzt, dass wir dieses Mal viel mehr aufwenden müssen als beim letzten Mal, und sind dazu auch bereit."

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