Schweizer Finanzmarktaufsicht mahnt Banken zu Dividenden-Zurückhaltung

Reuters

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) hat ihre Aufforderungen an die Banken des Landes bekräftigt, bei den Ausschüttungen an die Aktionäre Zurückhaltung zu üben.

In der vergangenen Woche hatte die Behörde die Kapitalvorgaben (Leverage Ratio) gelockert, um den Instituten die Kreditvergabe an Unternehmen zu erleichtern. Die so freigesetzten Eigenmittel dürften nicht ausgeschüttet werden, erklärte die Behörde am Dienstag in einer Mitteilung. "Banken, deren Generalversammlungen nach dem 25. März 2020 eine Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2019 beschlossen haben oder beschließen sollen, werden die durch die Erleichterung freigesetzten Eigenmittel im Umfang der vorgenommenen oder geplanten Ausschüttung gekürzt", hieß es weiter. Die Finma behalte sich vor, im Einzelfall weitere Vorgaben zur Verwendung der freigesetzten Eigenmittel zu treffen.

Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Instituten weigern sich die beiden Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse, ihren Dividenden zu kürzen.

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29.05.2020, 23:14, Deutsche Bank Indikation
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