Siemens erntet die Früchte des Konzernumbaus

Hussam Masri

Werbung. Die Aufmerksamkeit der Investoren ist Siemens diese Woche gewiss. Denn zum einen übernimmt mit Roland Busch ein umtriebiger Physiker das Zepter des Traditionskonzerns, zum anderen eröffnete Siemens am 3. Februar die Hauptversammlungssaison der Dax-Konzerne und überraschte bereits vorab mit guten Zahlen für das erste Geschäftsquartal. Zudem wurden die Geschäftsaussichten für das Gesamtjahr angehoben.

Der Wechsel auf dem Siemens-Chefsessel von Joe Kaeser zu Roland Busch ist von langer Hand vorbereitet und soll nach außen möglichst wenig Veränderung offenbaren. Für Investoren ist er aber ein wichtiges Signal. Denn auf den Finanzstrategen Kaeser folgt nun ein promovierter Physiker aus dem Forschungs- und Entwicklungsbereich. Während Kaeser die Geschäftsstrukturen stark verändert hat, indem er große Sparten in eigenständige Gesellschaften wie Siemens Energy oder Siemens Healthineers umgewandelt und an die Börse gebracht hat, will Busch den Fokus deutlicher auf Innovationen richten und Siemens so auf Wachstum ausrichten.

Busch führt bereits das Alltagsgeschäft. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres, das bei Siemens im September beginnt, liefen die Geschäfte außerordentlich gut. Die vorgelegten Ergebnisse lagen deutlich über den Erwartungen der Analysten. So rechneten sie in der Kernsparte Digital Industries mit einem Gewinn in Höhe von 592 Millionen Euro, Siemens erwirtschaftete 848 Millionen Euro, also deutlich mehr. Ähnlich sah es in der zweiten Kernsparte Smart Infrastructure aus: Siemens präsentierte bei vier Prozent Umsatzwachstum einen Gewinn im operativen Geschäft von 391 Millionen Euro, die Analysten hatten nur 300 Millionen Euro erwartet. Dagegen stagniert das Geschäft in der eher langfristig orientierten Sparte Mobility, die sich auf den Transport von Menschen und Gütern konzentriert und unter anderem Schienenfahrzeuge herstellt oder digitale Lösungen im Transportbereich anbietet. Während der Mobilitätsbereich stark von öffentlichen Investitionen abhängig und vornehmlich langfristige Projekte umfasst, sind die Bereiche Digital Industries sowie Smart Infrastructure sehr konjunktursensitiv. Sie profitierten unter anderem stark von der Erholung der chinesischen Wirtschaft.

Die Reaktion der Analysten auf die Ertragszahlen war positiv, viele Kapitalmarktexperten hoben das Kursziel für die Siemens-Aktie an. Anleger mit einer neutralen oder positiven Markteinschätzung für die Siemens-Aktie können mit Aktienanleihen ihre Strategie mit einem Festzins sowie endfälligem Puffer umsetzen.

3,00 Prozent p.a. Festzins und 15 Prozent endfälliger Puffer nach einem Jahr

Die DekaBank 3,00 % Siemens Aktienanleihe 03/2022 (WKN DK0ZPX) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 3,00 % p.a. bezogen auf den Nennbetrag (1.000,00 Euro). Damit die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss die Siemens-Aktie am Bewertungstag (24.02.2022) wenigstens auf oder über dem Basispreis (85,00 Prozent des Startwerts) schließen.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Siemens-Aktien zu 85 Prozent des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 08.02.2021 bis 26.02.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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