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Spanien will Anteil an Krisenbank Bankia weiter reduzieren

Reuters

Madrid (Reuters) - Der spanische Staat will sich von weiteren Anteilen am krisengeplagten Geldhaus Bankia trennen.

Es gehe dabei um einen Anteil von rund sieben Prozent im Volumen von etwa 840 Millionen Euro, teilten die mit dem Verkauf beauftragten Banken am Montag mit. Durch den geplanten Verkauf eines Aktienpakets und der damit verbundenen Erhöhung des Streubesitzes könnte Bankia attraktiver für Investoren werden, hofft Wirtschaftsminister Luis de Guindos.

Bankia hatte im Juni zugestimmt, mit der ebenfalls staatlich kontrollierten Geldhaus Banco Mare Nostrum (BMN) zum viertgrößten Kreditinstitut Spaniens zu fusionieren. Die Banken wurden durch die heimische Immobilienkrise schwer getroffen. Allein in Bankia und BMN flossen 24 Milliarden Euro an Steuergeld. Der Staat hält aktuell jeweils rund zwei Drittel an Bankia und BMN.

Bereits 2014 hatte Spanien Bankia-Aktien auf den Markt geworfen. Ein Gesetz hat der Regierung eine Frist bis Ende 2019 eingeräumt, um das Institut zu privatisieren und möglichst viel des eingesetzten Steuergeldes zurückzubekommen.

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

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