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SPD-Generalsekretär - USA treiben "America first" auf die Spitze

Reuters

Berlin (Reuters) - Die SPD verschärft im Streit über geplante US-Sanktionen gegen Russland den Ton.

"Damit wird die 'America first'-Politik auf die Spitze getrieben. Das ist ein Angriff auf die Grundprinzipien des Freihandels", sagte Generalsekretär Hubertus Heil am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir brauchen eine starke, gemeinsame Antwort der Europäer. Denn es geht um wirklich verdammt viele Arbeitsplätze – in Deutschland und in anderen europäischen Ländern."

Es könne nicht sein, dass deutsche Unternehmen, die sich an deutsches und europäisches Recht hielten, von amerikanischen Sanktionen getroffen würden, sagte Heil mit Verweis auf die vom US-Senat beschlossenen Strafmaßnahmen. Genau darauf zielten aber die neuen Sanktionen. Offensichtlich wolle die Politik in Washington mit dem Instrument US-Firmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

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