Springer prüft Kurzarbeit - Laut Bericht "dramatischer Umsatzrückgang"

Reuters

Berlin (Reuters) - Der Medienkonzern Axel Springer prüft nun auch Kurzarbeit für Teile seiner Belegschaft.

Man lote aus, für welche Bereiche dies wirtschaftlich sinnvoll und notwendig sei, sagte ein Sprecher der Herausgebers von "Bild" und "Welt" am Montag. Entscheidungen dazu würden dezentral getroffen. Die Veranstaltungstochter Pace habe dies bereits beschlossen. Ziel sei es, mittels Kurzarbeit langfristig Jobs zu sichern.

Der Branchendienst "Meedia" zitierte aus einer Mail des Springer-Vorstands an die Mitarbeiter: "Auch wenn die Nachfrage nach verlässlichen journalistischen Angeboten derzeit sehr hoch ist und diese steigenden Traffic auf ihren Webseiten verzeichnen, gibt es starke Rückgänge in den Werbemärkten, und andere Bereiche des Unternehmens kämpfen mit dramatischen Umsatzrückgängen." Springer wollte dies nicht konkretisieren. Der Sprecher sagte nur, es gebe Herausforderungen im Anzeigengeschäft und teilweise Stornierungen.

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