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Staatsanwaltschaft verhängt wegen Eurofighter Bußgeld gegen Airbus

Reuters

Berlin (Reuters) - Airbus ist im Zusammenhang mit einem milliardenschweren Eurofighter-Auftrag Österreichs ein Bußgeld von 81,25 Millionen Euro aufgebrummt worden.

Die Staatsanwaltschaft München I teilte am Freitag mit, es hätten sich zwar keine Nachweise für Bestechungszahlungen ergeben. Das Unternehmen habe aber versäumt, mit geeigneten Kontrollen bestimmte "Geldflüsse für unklare Zwecke" zu unterbinden. Airbus habe das Bußgeld akzeptiert. Der Flugzeugbauer erklärte, die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Eurofighter-Verkauf an Österreich seien beendet. In dem Bußgeldbescheid sei auch die Kooperationsbereitschaft des Unternehmens anerkannt worden.

Bei den Ermittlungen ging es um ein System schwarzer Kassen. Der Airbus-Vorgänger EADS hatte 2003 einen Auftrag der österreichischen Regierung zur Lieferung des Kampfflugzeugs erhalten und sich im Gegenzug verpflichtet, in der Alpenrepublik zu investieren.

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