Standard-Chartered-Chef bekommt nach Aktionärsrevolte weniger Geld

Reuters

London (Reuters) - Die britische Großbank Standard Chartered kürzt nach einer Aktionärsrevolte die Pensionszulagen für Konzernchef Bill Winters und Finanzchef Andy Halford.

Diese werden auf zehn Prozent des Fixgehalts halbiert, wie Standard Chartered am Freitag mitteilte. Damit entsprechen sie dem üblichen Satz in Großbritannien.

Im Mai hatten 36 Prozent der Aktionäre gegen das Gehaltspaket von Winters und Halford gestimmt. Der Standard-Chartered-Chef erhielt neben seinem Fixgehalt von 2,4 Millionen Pfund (2,8 Millionen Euro) für 2019 noch 474.000 Pfund für die Altersvorsorge. Winters Pensionszulage wird nun ab 2020 auf 237.000 Pfund halbiert.

Investoren hatten kritisiert, dass Manager eine bessere Altersvorsorge erhalten als andere Beschäftigte. Winters hatte sein Gehaltspaket verteidigt und Anleger, die dagegen gestimmt hatten, in einem Interview mit der "Financial Times" als "unreif" kritisiert.

Standard Chartered erklärte am Freitag, man habe die Pensionszulage gekürzt, um die Ablenkung durch die Debatte zu beenden. Die beiden Manager hätten der Senkung zugestimmt.

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