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Statistikamt erwartet schwaches Wachstum in Italien

Reuters

Rom (Reuters) - Die italienische Wirtschaft wird nach Prognose des Statistikamtes im ablaufenden Jahr nahezu stagnieren und 2020 langsam zulegen.

Statistikamt erwartet schwaches Wachstum in Italien

Das Bruttoinlandsprodukt wachse 2019 lediglich um 0,2 Prozent, sagte Istat am Mittwoch in Rom voraus. Im Mai war die Statistikbehörde noch von 0,3 Prozent ausgegangen. Für das kommende Jahr soll es in der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone wegen der relativ robusten Binnennachfrage zu einem Plus von 0,6 Prozent reichen. Zum Vergleich: Die EU-Kommission rechnet für die gesamte Euro-Zone jeweils mit einem Plus von mehr als einem Prozent in beiden Jahren. Handelskonflikte und "geopolitische Turbulenzen" stellten ein Risiko für die Aussichten dar, betonten die Statistiker.

Italien gilt schon seit Jahren als Sorgenkind der Euro-Zone. Viel Bürokratie und ein zu starrer Arbeitsmarkt bremsen Ökonomen zufolge die Konjunktur. Das Land ächzt zudem unter einem Schuldenberg von mehr als 130 Prozent der Wirtschaftsleistung, dem zweithöchsten in der Euro-Zone nach Griechenland. Der Staat muss deshalb viel Geld für den Schuldendienst aufbringen.

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