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Steuerreform brockt Nike Verlust ein

dpa-AFX

Anleger trotzdem erfreut

Steuerreform brockt Nike Verlust ein

Beaverton (dpa) - Eine hohe Abschreibung wegen der US-Steuerreform hat Nike im vergangenen Geschäftsquartal tief in die roten Zahlen gerissen.

Im laufenden Geschäft schlug sich der Sportartikelriese aber besser als erwartet, das kam bei Aktionären gut an.

Der Adidas-Rivale meldete am Donnerstag nach US-Börsenschluss einen Verlust in Höhe von 921 Millionen Dollar (748 Mio Euro) für die drei Monate bis Ende Februar. Im Vorjahreszeitraum hatte Nike noch 1,1 Milliarden Dollar verdient.

Der starke Rückgang ist einer zwei Milliarden Dollar schweren Sonderlast aufgrund der neuen US-Steuergesetze geschuldet. Durch die Reform sinken die Unternehmensteuern zwar kräftig, allerdings fallen zunächst mitunter hohe Einmalkosten in der Bilanz an. Im Tagesgeschäft lief es zuletzt jedoch überraschend gut für Nike.

Die Erlöse kletterten insbesondere dank starker Nachfrage im Ausland - vor allem in China - um knapp sieben Prozent auf 9,0 Milliarden Dollar. Im US-Heimatmarkt, wo Konkurrent Adidas Druck macht, tut sich Nike jedoch weiter schwer, insgesamt gab es in Nordamerika ein Umsatzminus von sechs Prozent. Anleger reagierten dennoch erfreut, die Aktie legte nachbörslich um mehr als sechs Prozent zu.

Nike-Mitteilung

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

Seit 2007 bietet der Routinier seine Erfahrung freiberuflich an: Analysen und Kolumnen, TV-Kommentare, Vorträge, Moderationen und Kommunikationsberatung. Nach seinem Hörbuch „Verstehen Sie Börse!“ (Finanzbuch Verlag, 2008) erschien im Frühjahr 2012 als Kutzers Manifest im Börsenbuchverlag „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ Zu seinem umfangreichen Web-Auftritt gehört seit einiger Zeit „Kutzers Marktplatz“ mit Beiträgen über die unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten. Außerdem ist im Frühjahr 2013 der neue Internet-Kanal KUTZER-TV auf Sendung gegangen.

Der Journalist und Publizist engagiert sich seit Jahrzehnten für die privaten Anleger und in diesem Zusammenhang für die Weiterentwicklung der Aktienkultur. Er betrachtet es als seine vorrangige Aufgabe, die Vermittlung von Wissen über die Zusammenhänge des Sparens und Anlegens zu unterstützen. Dabei ist der „Marktmensch“ ein bekennender Marktwirtschaftler, der mit großer Skepsis die zunehmende Regulierung der Märkte durch die Politik auf nationaler und europäischer Ebene betrachtet.

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