Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

Südafrika nimmt nach Korruptionsvorwürfen SAP ins Visier

Reuters

Johannesburg (Reuters) - SAP bekommt nach Korruptionsvorwürfen Ärger mit den Behörden in Südafrika.

Die für die Registrierung von Firmen zuständige Meldestelle CIPC teilte am Mittwoch mit, Strafanzeigen gegen den deutschen Softwarekonzern sowie die Beratungsgesellschaften KPMG und McKinsey nachzugehen. Es gehe um mögliche Gesetzesverstöße bei Geschäften mit Freunden von Präsident Jacob Zuma. Die Strafanzeigen seien bei der südafrikanischen Polizei im November und Dezember eingegangen, teilte CIPC mit. SAP wollte sich zunächst nicht äußern.

Südafrikanische Medien hatten im Juli berichtet, SAP habe in Form von Vertriebsprovisionen Schmiergelder an eine Firma der politisch einflussreichen Gupta-Familie gezahlt, die zu den Geschäftsfreunden von Zuma gehört. Ziel war es demnach gewesen, sich einen Auftrag des Bahnunternehmens Transnet und anderer staatseigener Firmen wie dem Stromversorger Eskom über umgerechnet 66 Millionen Euro zu sichern. Mit Transnet wie auch Eskom schloss SAP in den vergangenen Jahren Verträge ab. Das US-Justizministerium sowie die Börsenaufsicht SEC ermitteln bereits.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu SAP Aktie

  • 94,82 EUR
  • +0,46%
19.10.2018, 14:46, Xetra

onvista Analyzer zu SAP

SAP auf kaufen gestuft
kaufen
85
halten
14
verkaufen
0
14% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen gleichbleibenden Aktienkurs von durchschnittlich 100,92 €.
alle Analysen

Zugehörige Derivate auf SAP (18.670)

Derivate-Wissen

Sie möchten die Aktie günstiger erwerben?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie die Aktie zu einem niedrigeren Preis erwerben.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten