Tarifeinigung in der Zeitungsbranche - gültig bis Jahresende

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Zeitungsverleger haben sich mit Gewerkschaften auf bis Jahresende geltende tarifliche Vereinbarungen für rund 12 000 Journalistinnen und Journalisten in Deutschland geeinigt. Das teilten am Freitag der Deutsche Journalisten-Verband, die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union bei Verdi und der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) unabhängig voneinander in Berlin mit.

Eigentlich hätten nach BDZV-Angaben in diesen Tagen die Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure bei Tageszeitungen starten sollen - wegen der Coronavirus-Krise einigte man sich quasi in einem Zwischenschritt auf Regeln bis Jahresende.

Den Angaben der drei Seiten zufolge wurde dies beschlossen: Bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten soll es Verlagen möglich sein, das Weihnachtsgeld ganz oder teilweise zu kürzen. Das soll helfen, mögliche Kündigungen zu verhindern. Zudem können als feste freie Mitarbeiter beschäftigte Journalisten einmalig Unterstützungsleistungen bekommen, wenn sie Honorareinbußen hatten. Doppelbelastungen für Mitarbeiter in Kurzarbeit soll es nicht geben. Laut BDZV wird es in diesem Jahr keine Tariferhöhungen geben. Nach DJV-Angaben laufen Gehalts- und Manteltarifverträge bis Jahresende weiter./rin/DP/nas

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu CITIGROUP-INDIKATION DAX Index

  • 12.705,41 Pkt.
  • +0,34%
07.08.2020, 21:59, Citi Indikation

Leider wurden keine News gefunden.

Weitere dpa-AFX-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf DAX (186.596)

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs des "DAX" steigt?

Mit Bonus-Zertifikaten können Sie an steigenden Index-Kursen teilhaben.

Erfahren Sie mehr zu Bonus-Zertifikaten