Tarifrunde für Bodenpersonal in Berlin ohne Einigung beendet

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Die vierte Verhandlungsrunde um mehr Geld für das Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen ist ohne Einigung zu Ende gegangen. "Dabei gab es erstmalig Bewegung, die eine Basis für die weiteren Verhandlungen sein kann", teilte Verdi-Verhandlungsführer Enrico Rümker am Freitagnachmittag mit. Seitens der Arbeitgeber habe es ein besseres Angebot gegeben, hieß es.

Knackpunkt ist die Laufzeit des neuen Tarifvertrags, in dem es nur um die Vergütung geht. Verdi forderte bislang 250 Euro mehr Lohn bei einer Laufzeit von acht Monaten. Die Gegenseite strebt eine Vertragslaufzeit von drei Jahren an. Die Gewerkschaft habe im Gegenzug zum neuen Angebot eine längere Laufzeit in Aussicht gestellt, teilte Rümker mit.

Am Standort Berlin organisieren die Unternehmen Wisag, Aeroground sowie Swissport und AHS den Bodenverkehrsdienst. 2000 Beschäftigte kümmern sich Gewerkschaftsangaben zufolge unter anderem um die Gepäckverladung, den Check-in oder das Einwinken von Flugzeugen. Für die Firmen führt der Allgemeine Verband der Wirtschaft für Berlin und Brandenburg die Verhandlungen. Der Verband war am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen./maa/DP/stw

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