Telekom-Chef nennt Konsolidierung in Europa unausweichlich

Reuters

Berlin (Reuters) - Laut dem Chef der Deutschen Telekom, Tim Höttges, führt kein Weg an einer Konsolidierung in der Telekombranche in Europa vorbei.

"Die Industrie leidet an Verschuldung. Wir müssen bei niedrigeren Umsätzen pro Kunde mehr investieren", sagte Höttges am Freitag auf der Bilanz-Pressekonferenz des Dax-Konzerns. Die gesamte Industrie befinde sich in der Zwickmühle. Die europäische Konsolidierung sei eine "ökonomische Notwendigkeit". Konkreter wollte Höttges nicht werden: "Wir reden über Transaktionen, wenn wir welche haben."

Verhandlungen führt die Telekom bereits in Polen und Tschechien, wo das Unternehmen bisher noch keinen Zugang zu einem Glasfasernetz hat. "Wir prüfen momentan, wie wir in diesen Ländern Zugang zu Infrastruktur bekommen", sagte Höttges. Die Telekom sei offen für Partnerschaften.

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