Telekomkonzern Telefonica kommt 2020 nicht vom Fleck

Reuters

Madrid (Reuters) - Der spanische Telekomkonzern Telefonica tritt 2020 auf der Stelle: Angesichts des harten Wettbewerbs rechnet Vorstandschef Jose Maria Alvarez-Pallete mit einem Umsatz und Betriebsgewinn auf Vorjahresniveau.

Die Dividende werde stabil bleiben, sagte Alvarez-Pallete am Donnerstag. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte der Mutterkonzern von Telefonica Deutschland (O2) dank guter Geschäfte in seinen wichtigsten Märkten seine Wachstumsziele. Der Umsatz lag 2019 bei 48,4 Milliarden Euro, bereinigt um Währungsschwankungen entsprach dies einem Plus von gut drei Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis (OIBDA) legte organisch um knapp zwei Prozent auf 15,1 Milliarden Euro zu. Insgesamt sank es jedoch um fast drei Prozent.

Wie auch seine Konkurrenten kämpft Europas viertgrößter Telekommunikationskonzern damit, sein Gewinnwachstum in einem zunehmend überfüllten Markt anzukurbeln. Alvarez-Pallete hatte deshalb im November angekündigt, Telefonica neu aufstellen zu wollen. So sollen etwa die Geschäfte im spanischsprachigen Teil Lateinamerikas abgespalten werden. Der Telekomriese will sich stattdessen auf die Kernmärkte Spanien, Großbritannien, Brasilien und Deutschland konzentrieren.

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