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Trump wirft China und Europäern Währungsmanipulationen vor - Dax im Sturzflug

Reuters

Washington/Berlin (Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat den großen Handelspartnern der USA Manipulationen ihrer Währungskurse mit dem Ziel handelspolitischer Vorteile vorgeworfen.

Auf Twitter schrieb Trump am Freitag: "China, die Europäische Union und andere haben ihre Währungen und ihre Zinsen nach unten manipuliert, während die USA ihre Zinsen erhöhen und der Dollar in den vergangenen Tagen stärker und stärker wird". Damit werde den USA ihr großer Vorteil im Handel genommen. "Wie üblich", klagte er an. Mit fairen Wettbewerbsbedingungen untereinander habe das nichts zu tun.

Die USA sollten nicht bestraft werden, nur weil es ihnen gutgehe, schrieb Trump weiter. Es sollte ihnen erlaubt werden, sich zurückzuholen, was sie durch illegale Währungsmanipulationen und schlechte Handelsverträge verloren haben.

Die großen Industrie- und Schwellenländer (G20) und die Industrieländer G7 hatten sich in der Vergangenheit immer wieder verpflichtet, ihre Währungen nicht gezielt zu beeinflussen, um handelspolitische Vorteile zu erlangen.

Nach Trumps Äußerungen stieg der Euro um ein halbes Prozent auf ein Tageshoch bei 1,1715
US-Dollar.

Der Dax verlor 200 Punkte und fiel damit 1,6% auf 12.484 Punkte.

onvista/reuters

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