Überraschend gute Arbeitsmarkt- und Industrie-Daten in den USA

Reuters

Washington (Reuters) - Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist unerwartet deutlich gesunken.

Insgesamt stellten vergangene Woche 730.000 Amerikaner einen Antrag auf staatliche Stütze, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. In den sieben Tagen zuvor waren es revidiert 841.000. Von Reuters befragte Ökonomen hatten für vorige Woche nur mit einem Rückgang auf 838.000 Anträge gerechnet.

Zudem startete die US-Industrie mit einem unerwartet kräftigen Auftragsplus ins Jahr. Die Bestellungen für langlebige Gebrauchsgüter wie Flugzeuge oder Maschinen legten im Januar um 3,4 Prozent zum Vormonat zu, wie das Handelsministerium mitteilte. Ökonomen hingegen hatten nur mit einem Plus von 1,1 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg von revidiert 1,2 Prozent im Dezember. "Der Auftragseingang ist den neunten Monat in Folge gestiegen und der Einbruch im Frühjahr letzten Jahres längst wettgemacht", sagte Helaba-Ökonom Ulrich Wortberg. Die Daten unterstützten die Konjunkturzuversicht.

In der Corona-Pandemie gingen in den USA bislang unter dem Strich an die zehn Millionen Jobs verloren. US-Notenbankchef Jerome Powell erklärte jüngst, die US-Wirtschaft sei noch für geraume Zeit auf Hilfen der Währungshüter angewiesen. Es werde noch dauern, bevor die Notenbank Fed erwägen werde, ihre Geldpolitik zu verändern, mit der sie dem Land helfe, wieder Vollbeschäftigung zu erreichen.

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