Umfrage - Weniger Haushalte in Deutschland ohne Ersparnisse

Reuters

Berlin (Reuters) - Der Anteil von Haushalten ohne Ersparnisse ist in der Corona-Krise europaweit gesunken - auch in Deutschland.

Ein gutes Viertel der Befragten hierzulande habe keine Ersparnisse, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage "ING International Survey" vom Dezember 2020 hervorgeht. Von den untersuchten 13 europäischen Ländern seien es nur in Rumänien noch mehr. Allerdings hat sich der Anteil derjenigen ohne Ersparnisse in Deutschland verringert - ob nun durch Vorsichtssparen wegen der Pandemie oder durch fehlende Gelegenheiten zum Ausgeben im Lockdown: Im Dezember 2019 lag er noch bei mehr als 30 Prozent. "Dennoch ist es bemerkenswert, wie beständig das 'Land der Sparer' einen der höchsten Werte unserer repräsentativen Umfrage aufweist", betonte die ING.

Diejenigen Deutschen, die über Ersparnisse verfügen, liegen mit deren Höhe im internationalen Vergleich weit vorne: Knapp zwei Drittel haben Rücklagen von mehr als drei Monatsnettoeinkommen - nur in Großbritannien sind es mehr. Wer über kein Sicherheitspolster verfügt, führt dies in mehr als der Hälfte aller Fälle auf zu niedriges Einkommen zurück, von dem sie nichts zurücklegen könnten. Zusätzliche Ausgaben aufgrund der Corona-Krise werden nur von rund fünf Prozent der Befragten ohne Ersparnisse als Hauptgrund genannt.

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