Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

Unilever droht Internetplattformen mit Kürzen des Werbebudgets

Reuters

London (Reuters) - Der britisch-niederländische Konsumgüterhersteller Unilever droht seinen Werbeetat bei digitalen Plattformen wie Facebook und Google einzuschränken.

Marketing-Chef Keith Weed sagte am Montag auf einer Konferenz in Kalifornien laut Redetext, man werde künftig nur noch Reklame machen, wo Kinderschutz gewährleistet sei und keine "Spaltung" der Gesellschaft vorangetrieben werde. "Als zuverlässiger Anzeigenkunde will Unilever nicht auf Plattformen Werbung machen, die keinen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten", sagte der Manager des Herstellers von Dove-Seife und Ben&Jerry's-Eis. Zudem werde man das Thema geschlechtsspezifische Stereotypen angehen.

Unilever selbst war voriges Jahr stark in die Kritik geraten wegen einer Dove-Werbung auf Facebook, die vielen als rassistisch galt. Das Unternehmen hatte sich daraufhin entschuldigt. Weed sagte, Konsumenten sei der Mehrwert für Werbekunden weitgehend egal. "Aber es geht sie sehr wohl etwas an, wenn sie ihre Marken sehen, die neben Anzeigen platziert sind, die Terror finanzieren oder die Ausbeutung von Kindern."

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Unilever Aktie

  • 49,00 EUR
  • +0,74%
16.11.2018, 17:29, London Stock Exchange European Trade Reporting

onvista Analyzer zu Unilever

Unilever auf übergewichten gestuft
kaufen
21
halten
28
verkaufen
3
40% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen steigenden Aktienkurs von durchschnittlich 53,13 €.
alle Analysen

Zugehörige Derivate auf Unilever (3.386)

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs von "Unilever" wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie auch bei unveränderten Aktienkursen eine Rendite erzielen.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten