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US-Finanzminister nach Trumps Fed-Kritik - Präsident mag niedrige Zinsen

Reuters

Washington (Reuters) - Nach den scharfen Attacken von US-Präsident Donald Trump auf die heimische Notenbank (Fed) versucht Finanzminister Steven Mnuchin die Wogen zu glätten.

US-Finanzminister nach Trumps Fed-Kritik - Präsident mag niedrige Zinsen

Trump respektiere die Unabhängigkeit der Fed, sagte Mnuchin am Freitag dem Sender CNBC. "Der Präsident mag niedrige Zinsen. Der Präsident ist in Sorge, dass die Fed die Zinsen zu stark anhebt und damit die Wirtschaft bremst. Und das sind ganz natürliche Sorgen", ergänzte der Minister. Mnuchin betonte zugleich, Trumps Äußerungen hätten die Fed nicht beschädigt. Er attestierte Notenbank-Chef Jerome Powell gute Arbeit.

Wegen der starken Konjunktur ist die Fed dabei, die Zinsen schrittweise anzuheben. Weitere Schritte hat sie für dieses und kommendes Jahr signalisiert. Trump fürchtet dadurch einen Dämpfer für die heimische Wirtschaft und hat die Notenbanker bereits mehrfach kritisiert. Nach heftigen Kursverlusten an den Börsen verschärfte er in den vergangenen Tagen seine Wortwahl und nannte die Fed "verrückt". Dies sorgte für zusätzliche Irritationen an den Finanzmärkten.

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