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US-Jobdaten treiben Asien-Börsen - Nikkei über 20.000 Punkten

Reuters

Tokio (Reuters) - Starke Daten zum US-Arbeitsmarkt haben den Börsen in Fernost am Freitag deutlichen Auftrieb gegeben.

Der japanische Leitindex Nikkei knackte erstmals seit Dezember 2015 wieder die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Punkten. Bis zum Handelsschluss legte er 1,6 Prozent auf 20.177 Zähler zu. Der MSCI-Index für Aktien im Asien-Pazifik-Raum ohne Japan kletterte um 0,6 Prozent. Auch der MSCI-ACWI-Index, der 46 Handelsplätze weltweit vereint, stieg um 0,2 Prozent und erreichte einen Rekordwert. Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, das Pariser Klimaschutzabkommen aufzukündigen, spielte an den Börsen zunächst offenbar keine Rolle.

Für Kauflaune sorgten vor allem Jobdaten aus den USA, die bereits an der Wall Street für Rekordstände sorgten. Die Börsenbarometer S&P 500 und Nasdaq schlossen so hoch wie nie zuvor. Anleger zeigten sich erfreut über die monatliche Statistik des Personaldienstleisters ADP. Demnach schuf die Privatwirtschaft im Mai deutlich mehr neue Stellen als erwartet. Noch mehr Aufschluss über die Verfassung des Jobmarktes gibt am Freitag der Monatsbericht der Regierung, der auch die Stellen im Staatssektor umfasst.

Von den Daten profitierte der Dollar. Er kletterte um 0,3 Prozent auf 111,67 Yen. Das trieb Exportwerte wie Subaru in die Höhe, die 3,9 Prozent an Wert gewannen. Zu den größten Gewinnern gehörten auch Finanzwerte. Die Aktien von Nomura kletterten um 5,3 Prozent in die Höhe. Zum Euro legte der Dollar leicht zu auf 1,1217 Dollar.

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