US-Justizminister - Ausländische Akteure befeuern Proteste und Spaltung in USA

Reuters

Washington (Reuters) - Die US-Regierung macht eine Einflussnahme aus dem Ausland bei den seit Tagen anhaltenden, teils in Gewalt umgeschlagenen Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt aus.

Ausländische Akteure mischten auf allen Seiten mit, sagte Justizminister William Barr am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Zudem versuchten "extremistische Agitatoren", die Spaltung in der US-Gesellschaft nach der Tötung des Schwarzen George Floyd bei einem Polizeieinsatz zu vergrößern. Es gebe Belege, wonach "die Antifa und andere ähnliche extremistische Gruppen" sowie "Akteure verschiedener politischen Überzeugungen" darin verwickelt gewesen seien, zu Gewalthandlungen anzustiften.

Floyd starb, nachdem ein weißer Polizist fast neun Minuten auf seinem Hals gekniet hatte. Der Polizist ließ auch dann nicht von Floyd ab, als dieser mehrfach stöhnte, er bekomme keine Luft. Der Vorfall wurde mit einer Handykamera festgehalten. Er löste in zahlreichen Städten in den USA und in anderen Ländern Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt aus, bei denen es teilweise zu Ausschreitungen kam.

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