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US-Steuerreform brockt Nike Quartalsverlust ein

Reuters

Bangalore (Reuters) - Die US-Steuerreform drückt den weltgrößten Sportbekleidungshersteller Nike in die roten Zahlen.

Im dritten Quartal fiel deshalb ein Nettoverlust von 921 Millionen Dollar an nach einem Gewinn von 1,1 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, wie der Adidas-Rivale am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Den einmaligen Aufwand durch die kurz vor Weihnachten durch US-Präsident Donald Trump in Kraft gesetzte Steuerreform bezifferte das Unternehmen auf zwei Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg indes dank hoher internationaler Nachfrage um 6,5 Prozent auf 8,98 Milliarden Dollar. In China legten die Erlöse um 24,3 Prozent zu, in Europa um 19,4 Prozent. In Nordamerika gingen die Umsätze dagegen um sechs Prozent zurück.

Im nachbörslichen Handel stiegen Nike-Aktien um rund zwei Prozent.

Ein Insider sagte am Donnerstag, der Investor William Ackmann sei bei Nike ausgestiegen. Sein Hedgefonds Pershing Square Capital Management habe beim Verkauf des Nike-Anteils von 0,71 Prozent einen Gewinn von rund 100 Millionen Dollar erzielt.

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